Fallbeispiele

Dr. med. Henning Lohse-Busch berichtet anhand von Fallbeispielen über den Erfolg der TPS bei Alzheimer-Demenz-Patient*innen.

Dr. med. Henning Lohse-Busch, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin in der Rheintalklinik in Bad Krozingen und wissenschaftlicher Wegbereiter sowie Mitentwickler der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS®) mit dem System NEUROLITH® hat uns mit 16. März 2021 einige Fallbeispiele aus seiner Klinik zur Verfügung gestellt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Die nachfolgenden, kurz zusammengefassten Fallbeispiele (Erfahrungen) aus seiner Klinik beschreiben den Einfluss der TPS auf Alzheimer-Demenz-Patient*innen nicht nur innerhalb weniger Wochen und Monate, sondern über den Zeitraum von jeweils über einem Jahr.

Der in den Fallberichten genannte MMS-Test ist der sog. „Mini Mental Status Test“. Dies ist ein weit verbreiteter, einfacher Demenz-Test, der additiv zu den neurologischen Untersuchungen angewandt wird, um den Ist-Zustand eines Patienten/einer Patientin zu bewerten. Er besteht aus einem Fragebogen, mit dessen Hilfe sich die kognitiven Fähigkeiten der Testperson bzgl. Orientierung und Gedächtnis einschätzen lassen.

Die Fallbeispiele sind von der Partnerseite https://www.alzheimer-deutschland.de/

Alzheimer-Demenz Fallbeispiele – Langzeit-Wirkung der TPS mit Neurolith

Pat.01

84 Jahre, Bäuerin, Volksschulabschluss

MMS zu Beginn der Behandlungsserie mit TPS 18 Punkte
Vor den Behandlungen, so der Ehemann, hatte die Patientin sehr ausgeprägte Weglauftendenzen, so dass sie tags und nachts unter Aufsicht sein musste. Nach der 2-wöchigen Behandlungsserie mit TPS liefe seine Frau kaum noch von zu Hause weg. Er könne sie für begrenzte Zeit durchaus allein in der Wohnung lassen, ohne sie hernach im ganzen Dorf suchen zu müssen. MMS nach einem Jahr 22 Punkte.
Pat.02

79 Jahre, Nähmaschinentechniker, internationaler Verkauf

MMS zu Beginn der Behandlungsserie mit TPS 18 Punkte
Die vormalig schwer erträglichen Aggressionen gegen Familienmitglieder und Fremde seien bei allfälligen Meinungsverschiedenheiten deutlich milder geworden. Vor allen Dingen ließe er sich durch guten Zuspruch sofort beruhigen. Man könne, so seine Frau, mit ihm wieder unter Menschen gehen. Der Patient irre sich gegenüber früher seltener beim Finden der Wege. Die Ehefrau meint, er würde jetzt auch allein nach Hause finden. MMS nach einem Jahr 23 Punkte.
Pat.03

72 Jahre, Druckermeister

MMS zu Beginn der Behandlungsserie mit TPS 23 Punkte
Der Patient hatte schwere Wortfindungsstörungen und konnte sich nicht örtlich orientieren, so dass er nur begleitet auf die Straße gehen konnte. Nach den Behandlungen kommt er allein mit einem Taxi, das er sich telefonisch selbst bestellt hat und findet sich ohne Schwierigkeiten in der Klinik zurecht. Er könne wie früher mit dem Fahrrad zum Supermarkt fahren und problemlos wieder heimfinden. Das habe er über 3 Jahre nicht mehr gekonnt, ohne sich zu verirren. Die Wortfindungsstörungen seien immer noch störend aber doch deutlich milder, sodass durchaus einige Sätze fehlerfrei formuliert werden können. Er könne wieder alles sagen, was er wolle, auch wenn es bisweilen recht umständlich sei, weil er viele Begriffe umschreiben müsse. Immerhin könne er das aber wieder. Das Ergebnis ist über 1 Jahr stabil. MMS nach einem Jahr 24 Punkte.

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